Titelbild: Oliver Frey
Dieses Jahr waren wir wieder mit 21 Teilnehmenden und Gruppenleitungen, zusammen mit über 4.500 anderen Pfadfinder*innen, auf dem VCP-Bundeslager in Almke. „Ungeschrieben“ – das Motto des diesjährigen VCP-Bundeslagers – steht dafür, dass unsere Geschichte noch nicht geschrieben ist, sondern wir sie selbst schreiben und gestalten können. Gemeinsam haben wir neue Abenteuer erlebt, Freundschaften geschlossen und viele besondere Momente geschaffen. So wurde aus einem unbeschriebenen Blatt unsere eigene Lagergeschichte.
Zum Zeltplatz angereist sind wir mit der Bahn, was auch ohne viel Verspätung gut funktioniert hat. Am Lagerplatz angekommen, begannen wir direkt mit dem Aufbau unserer Kothen und Jurten, wobei uns die starken Winde nicht gerade halfen. Am Abend stand aber alles, sodass wir sorglos schlafen gehen konnten. Das Lager wurde offiziell mit der großen Lagereröffnung an der Hauptbühne eingeleitet. Dort wurde auch der erste Teil der Lagergeschichte gespielt, die uns bis zum Ende des Lagers begleitete. An den darauffolgenden Tagen gab es viele großartige Programme und Aktionen, wie zum Beispiel Workshops für Knoten, Seilspleißen oder Buchhalter bauen. Man konnte auch im „Neugierlabor“ forschen und entdecken, gemeinsam Diskussionen führen oder den Lagerplatz verlassen, um die Stadt Wolfsburg zu erkunden oder bei Ernteeinsätzen dabei zu sein. Auch die Abkühlungen im Freibad nebenan waren sehr beliebt. Weitere Programm-Highlights waren der Internationale Nachmittag, der Teillagerabend und der Singewettstreit. An den Abenden konnte man sich noch in den Oasen treffen, um dort zu reden, etwas zu trinken oder zusammen zu singen.
Vom Teillagertor mit funktionierendem Leuchtturm über die Oase Milliways bis hin zum Haupttor gab es viele schöne und große Holzbauten. Einige Bauten blieben in der Sechsten Nacht des Lagers, als alle Personen auf dem Lager aufgrund eines starken Unwetters für 1 bis 2 Stunden evakuiert werden mussten, leider nicht unberührt. Sie wurden jedoch am nächsten Tag schnell wieder aufgebaut. Bei unserer Kochgruppe hat zum Glück alles gehalten.
Mit dem Abbau hatten wir schon am Freitag nach dem Lagerabschluss begonnen, sodass wir am Samstag nur noch wenig machen mussten. Kurz nach dem Aufladen des Materials ging es dann mit dem Bus wieder zum Bahnhof und von dort aus mit dem Zug in Richtung Lingen.
Alles in allem war das Bundeslager eine ereignisreiche und besondere Zeit, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Neben vielen neuen Erlebnissen und Abenteuern konnten wir neue Menschen kennenlernen und viele schöne Momente miteinander teilen.

