Friedenslicht 2024

„Vielfalt leben, Zukunft gestalten“ – unter diesem Motto stand das Friedenslicht 2024. Wie in jedem Jahr haben wir es zur letzten Ratssitzung der Stadt Lingen gebracht und in zahlreichen Gottesdiensten am vierten Advent sowie an Heiligabend weitergegeben. So erstrahlte das Friedenslicht in der Kreuzkirche, der Trinitatiskirche, der reformierten Kirche, der Johanneskirche, der Josefskirche, der Christuskirche und der Petruskirche. Von dort aus fand es seinen Weg in viele Haushalte in Lingen und Umgebung – als leuchtendes Zeichen für Frieden und Hoffnung. Nach dem Verteilen des Friedenslichts im Christnachts-Gottesdienst der Kreuzkirche ging es wieder einmal zu Jan nach Hause, wo wir noch bis tief in die Nacht zusammensaßen und gesungen haben.

 

Hier ein paar Gedanken zum Motto des Friedenslichts:

Soweit es um das eigene Wohlbefinden geht, erfüllen wir jetzt schon einen Teil des Mottos. Wir nutzen gerne die Vorteile unserer globalisierten Welt. Allein schon was die kulinarische Vielfalt betrifft: Essen beim Italiener, Griechen oder Vietnamesen. Das ist unsere gelebte Vielfalt. Aber wie sieht es mit den Menschen dahinter aus. Da gehen wir gerne einen Schritt zurück, sehen nur wie verschieden die Menschen sind. Aber schauen wir doch mal besser hin, sehen wir, wie ähnlich wir uns doch eigentlich sind. Was verbindet uns?

Ohne die Bereitschaft, sich das Fremde, die Position und die Argumente der Anderen zumindest anzusehen, ist es unmöglich einen Kompromiss auszuhandeln oder Konflikte zu lösen.

In einer Welt, die sich ständig verändert, ist es notwendiger denn je, Vielfalt zu schätzen und zu fördern. Jeder Mensch bringt einzigartige Perspektiven, Fähigkeiten und Erfahrungen mit, die unsere Gesellschaft bereichern und sogar stärken.

Wenn wir alle zusammen vorwärts gehen, können wir eine Zukunft gestalten, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine Stärken und Fähigkeiten einzubringen. Wenn wir uns gegenseitig ergänzen, können wir eine gerechtere Gesellschaft für alle aufbauen.

Als Pfadfinder*innen haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht, die Herausforderungen der Gegenwart anzunehmen. Macht auch Ihr Euch mit uns gemeinsam auf den Weg, eine Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Mensch einen Platz findet. Frieden sei mit euch.

 

Schalom.