Über uns

Stamm Eberhard von Danckelmann

Jahre

Christliche Pfadfinder*innen 
in Lingen

Jahre

Aktive Pfadfinder*innen-arbeit des Stammes 

Jahre

Verband Christlicher Pfadfinder*innen Lingen

Unser Stamm

Kurzsteckbrief

Stammesname: Eberhard von Danckelmann​

Bei der Gründung 1951 gab man sich zuerst den Namen „Heinrich von Plauen“ – wieso genau, weiß man nicht mehr. Unser Stamm wechselte dann den Namen zu „Eberhard von Danckelmann“, wahrscheinlich um eine engere Verbindung zur Heimatstadt Lingen herzustellen.

Gründer: Alfred Müller

Alfred Müller gründete unseren Stamm und war in den darauffolgenden Jahren als Gau(/Bezirks)-Leitung tätig. Erste Stammesleitung war Helmut Hennecke.

Gründungsort: Baccumer Mühle

Unser Stamm wurde an der Baccumer Mühle gegründet. Bis vor wenigen Jahren hatten wir die Möglichkeit, jedes Jahr zur Adventsfreizeit “nach Baccum” zurückzukehren.

Erste Sippen: Kraniche, Adler und ???

Erste Gruppenleiter waren Helmut Hennecke, Dieter Gerlach und Jürgen Wöbking

Aktuelle Mitgliederzahl: ca. 70 Pfadfinder*innen

Einbezogen sind Gruppenkinder, Gruppenleiter*innen, andere aktive Pfadfinder*innen aber auch solche, die nicht mehr ganz aktiv sind, zu denen wir aber noch einen guten Kontakt haben.

UNSERE GESCHICHTE

Pfadfinden?

seit 1921!

Die Pfadfinder*innenbewegung in Lingen nahm ihren Anfang im Jahr 1921, wie in den Blättern der Christlichen Pfadfinderschaft von Januar 1923 festgehalten wurde. Nach dem Verbot durch das NS-Regime im Jahr 1937 wurde die Arbeit 1951 wieder aufgenommen, als sich aus zwei Jungschargruppen mehrere Sippen (Gruppen) gründeten, um die Pfadfinderarbeit unter der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) fortzuführen. Im Jahr 1952 folgten auch die Mädchen und gründeten die Evangelischen Mädchen-Pfadfinderinnen (EMP) in Lingen, ebenfalls aus einer Jungschargruppe heraus. 1973 kam es zur Fusion der EMP, BCP und CPD zum Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP, heute: Verband Christlicher Pfadfinder*innen).

1921
Gründung einer christlichen Pfadfindergruppe in Lingen
1923
Januar
Erste Erwähnung der Lingener Pfadfinder in der Zeitschrift "Der Pfad " der CPD
1926-27
Entstehung des Totenkopfbanners
1937
Verbot der Pfadfinderarbeit während der NS-Zeit
1951
März
Stammesneugründung an der Baccumer Mühle
1952
Mai
Gründung der Mädchen-Pfadfinderinnen (EMP) in Lingen
1963
Ende der EMP-Arbeit in Lingen
1973
Januar
Verschmelzung von EMP, BCP und CPD auf Bundesebene zum VCP
2021
70 Jahre aktive Stammesarbeit
100 Jahre Christliche Pfadfinder*innen in Lingen

Unser Namensgeber

Eberhard von Danckelmann

Eberhard von Danckelmann wurde am 23. November 1643 in Lingen geboren. Er hatte elf Geschwister, sein Vater war der Landrichter Sylvester Danckelmann, der mit seiner Frau das Lingener Amtsgericht, den Palais Danckelmann, erbaute. Im Alter von 12 Jahren promovierte Eberhard von Danckelmann zum Doktor der Rechte im Utrecht. Mit 21 Jahren wurde er Erzieher des brandenburgischen Kurprinzen, des späteren Königs Friedrich I in Preußen. Er arbeitete im Geheimen Staats- und Kriegsrat und später als Premierminister und Oberpräsident aller Landeskollegien.
Diese vielen hohen Ämter lösten Neid bei anderen Adeligen aus, was ein Grund dafür war,  dass er gestürzt und verhaftet wurde. Friedrich Wilhelm I holte ihn zurück und bat ihn um politischen Rat. Unser Namengeber starb 1722 in Berlin.
Neben uns Pfadfindern benannten auch die Kivelinge eine Sektion nach Eberhard von Danckelmann.

by Anna

Lingener Spezialitäten

Was uns ausmacht:

Stammesbanner

Das Stammesbanner wurde in den 1950er Jahren, nachdem sich unser Stamm den Namen Eberhard von Danckelmann gegeben hatte, vom Gründungsmitglied Erhard Kropp entworfen und von seiner Frau Ursula Kropp hergestellt.

Auf einer Seite zeigt das Banner das Stadtwappen von Lingen sowie das Wappen der Lingener Familie Danckelmann in veränderter Form. Das Wappen enthält zwei Kraniche mit einem Stein im Fuß sowie sieben zusammenstoßende Lilienzepter, die in der Mitte durch einen Ring verbunden sind. Auf der anderen Seite ist neben der Lilie der CPD auch das Kreuz der evangelischen Jugend zu sehen.
Das abgeänderte Wappen der Familie Danckelmann ist heute immer noch unser Logo, mit dem wir unseren Stamm repräsentieren. Im Jahr 2022 wurde es im Zuge einer Digitalisierung leicht verändert und den im Umlauf befindlichen Stammes-Aufnähern angepasst.

by Luis

Totenkopfbanner

Das Totenkopfbanner entstand zwischen 1926 und 1927 und wurde damals als Stammesbanner genutzt.
Eine Seite des Banners zeigt einen Totenkopf, der kunstgeschichtlich in der Renaissance und im Barock modern war. Lingener Pfadfinder wollten sich mit dem Zeichen von anderen Pfadfindern im Landes- und Bundesgebiet absetzen. Die andere Seite trägt eine Lilie mit Kreuz, ein Vorläufer der heutigen Pfadfinderlilie.
Während der NS-Zeit wurde das Banner in einem „Hordentopf“ auf einem Dachboden deponiert. Nach dem Krieg, 1951, wurde es wiedergefunden und erneut von Lingener Pfadis genutzt. Es begleitete den neugegründeten Stamm auf vielen Lagern, „verschwand“ aber 1980 beim Landeslager im Sauerland bei einer Unwetter-Evakuierung. Man munkelte, dass es gestohlen worden war… 2002 tauchte es wieder in Lingen auf – es hatte stark gelitten und soll wohl in einer Studentenbude gehangen haben.
2014 wurde beschlossen, eine Kopie anzufertigen, die 2018 auf der Adventsfreizeit in Baccum an den Stamm übergeben wurde, während das Original ins Stadtarchiv ging.
So begleitet das Banner uns noch heute auf vielen Aktionen.

by Lauris

Halstuchknoten

Für uns Lingener Pfadfinder*innen ist der Messingknoten ein wichtiges Erkennungszeichen. Unser Halstuchknoten wird in Handarbeit gefertigt – mittlerweile sogar mit einem eigenen Werkzeug der Firma Emco, die uns unterstützt hat. Er besteht aus Messing und trägt ein Schild mit einem Kreuz. Dadurch symbolisiert er unsere Gemeinschaft, die Verbundenheit und vor allem unseren Glauben. Besonders bei Kirchentagen oder großen Lagern dient der Knoten als Erkennungszeichen – so wissen andere sofort: „Ah, Lingen ist ja auch da!“

Nur Lingener Pfadfinder tragen diesen speziellen Knoten. Er zeigt, dass wir uns mit Jesus auf dem richtigen Pfad befinden. Beim Austritt aus dem Stamm wird der Knoten zurückgegeben.

by Felix

Ehemaliges Bundeslied "Allzeit Bereit"

„Allzeit bereit“ ist der Name des ehemaligen Bundeslieds der Pfadfinder*innen in Deutschland. Es entstand in der Zeit der CPD, BCP und EMP und trägt die zentrale Botschaft der Pfadfinderbewegung: jederzeit bereit zu sein – egal wann, wo oder für was.

Wir als Stamm Eberhard von Danckelmann singen „Allzeit bereit“ immer noch am Ende jeder Gruppenstunde mit verschränkten Armen (rechts über links). Die meisten anderen Stämme singen mittlerweile das neue Bundeslied „Nehmt Abschied Pfadis“.

by Christina

Unser Jahresplan

Traditionelle Veranstaltungen

Montagsgebet

Das erste Montagsgebet in Lingen, an dem ca. 12 Kreuzpfadfinder*innen teilnahmen, fand 1993 in der Kreuzkirche statt. Inspiriert wurde es durch ein Treffen von knapp 200 Kreuzpfadfinder*innen in Cuxhaven, darunter eben auch 15 aus Lingen, die das Montagsgebet dann hierherbrachten.

Seitdem findet es jeden ersten Montag im Monat um 21 Uhr in der Kreuzkirche statt und dient dem gemeinsamen Gebet sowie der Stärkung des Glaubens. Der Ablauf umfasst Lieder, Lesungen und Fürbitten, einmal im Jahr wird auch das Abendmahl gefeiert.

 

Das Gebet steht nicht nur Pfadfinder*innen offen, sondern allen, die sich mit uns – unter dem Motto: „Pfade finden zu Gott.“ – verbunden fühlen.

Wir auf den Kirchentagen

Wir Lingener Pfadfinder*innen beteiligen uns an den Deutschen Evangelischen Kirchentagen (DEKT) schon seit vielen Jahren. Der DEKT ist eine große Veranstaltung evangelischer Menschen, die alle zwei Jahre stattfindet und seit 1949 politische und gesellschaftliche Themen aus christlicher Perspektive behandelt.

 

Die Lingener Pfadfinder*innen sind seit 1983 aktiv als Helfer*innen bei den Kirchentagen beteiligt, unter anderem in Bereichen wie Organisation, Sicherheit, Einlasskontrolle und Technik. 

Skifreizeit

1987 veranstalteten erstmals neun Lingener Pfadfinder eine Skifreizeit in Gaschurn, Österreich. Über Gert „Semml“ Seemann entstand der Kontakt zur Pfadfindergruppe aus Ehningen, die bereits seit Jahren eine Berghütte nutzte. Da sie diese nicht mehr voll belegen konnten, luden sie die Lingener ein.

Für viele war Skifahren eine völlig neue Erfahrung. Ausrüstung war schwer zu bekommen, und niemand hatte Übung. Doch in echter Pfadfindermanier half man sich gegenseitig, nahm Skikurse und meisterte die ersten Pisten. Schnell wurde die Berghütte auf 1.480 Metern zu einem Ort der Gemeinschaft – mit gemeinsamen Mahlzeiten, Spielen, Gesang und geselligen Abenden an der Schneebar.

25 Jahre lang blieb die alte Hütte das Zuhause der Skifreizeit, bis der Eigentümer sie 2012 selbst nutzen wollte. So fand man im Folgejahr ein neues Quartier: das Jägerhüsli in Garfrescha. Moderner, aber mit ähnlich gemütlicher Atmosphäre, wurde es zur neuen Heimat der Tradition.

 

Bis heute geht es jedes Jahr für eine Woche in die Berge – ganz nach dem Motto:
„Wir nehmen die Grundstellung ein, Ausstemmen, Beiziehen und Laufen lassen…“

Unsere Räumlichkeiten

Unser Zuhause

In den 50er-Jahren trafen sich die Pfadfinder zunächst im sogenannten ,,Gemeindestall”. Als dann im August 1953 das Jugendheim (heute: Gemeindehaus) an der Bäumerstraße eingeweiht wurde, bekamen wir einen Raum im Erdgeschoss, der aber schnell zu klein wurde. Es gab einige Ideen, selbst neue Gruppenräume zu bauen, so zum Beispiel einen eigenen Turm auf der Fläche des Jugendheims. Tatsächlich waren die Baugenehmigungen und sogar die Finanzierung geklärt – jedoch wurden diese Pläne nie in die Tat umgesetzt. Uns wurden dann 2 Kellerräume im Jugendheim angeboten, in denen dann unsere Gruppenstunden stattfanden. Man baute dort sogar 5 Boote, die bei folgenden Aktionen genutzt wurden. Leider trat in die Räume immer wieder Wasser ein. Was für die Boote vielleicht gar nicht so schlimm war, machte die sonstige Gruppenstundenarbeit nur schwer möglich. Nachdem wir zeitweise wieder im Erdgeschoss untergebracht waren, mussten wir dann um unseren Gruppenraum im Obergeschoss kämpfen, der glücklicherweise aktuell immer noch von uns genutzt wird.
 Darüber hinaus finden unsere Gruppenstunden in den Räumen des Calvinhauses und des Gemeindehauses der Trinitatiskirche statt.

Gemeindehaus Kreuzkirche

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Gemeindehaus Trinitatiskirche

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Zeichnung aus der Stammeschronik

Calvinhaus

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Baccumer Mühle

Die Baccumer Mühle wurde 1830 erbaut und diente fast 100 Jahre als Windmühle, bevor sie 1926 stillgelegt wurde. 1931 kaufte der evangelische Männer- und Jünglingsverein das Gelände, sodass es sich nun in kirchlicher Trägerschaft befand und Freizeiten und Versammlungen stattfinden konnten. Im März 1951 wurde dann unser Stamm an der Baccumer Mühle gegründet – ein Jahr später gab es die ersten Pfadfinderaufnahmen „in Baccum“. Seitdem kamen wir jedes Jahr anlässlich der Adventsfreizeit zur Mühle zurück. 2019 übernahm der Trägerverein Baccumer Mühle GmbH die Verwaltung – ab da konnte die Mühle leider nicht mehr für Freizeiten genutzt werden.

Zeichnung aus der Stammeschronik

Flakturm Lünne

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Stammesnamen: (Anna)

  • Heinrich von Plauen
  • Eberhard von Danckelmann

Banner:

  • Stammesbanner (Luis)
  • Totenkopfbanner (Lauris)

Besonderheiten:

  • Allzeit Bereit (Christina)
  • Unser Halstuchknoten (Felix)
  • Pfadi-AG (Lauris)
  • Montagsgebet (Felix)
  • Kirchentag (Lena)
  • Skifahrgruppe (Johannes)

Besondere Räumlichkeiten:

  • Baccumer Mühle (Marvin)
  • Jugendheim Bäumer Straße (Christina, Julius)
  • Andere Gemeindehäuser
  • Flakturm Lünne

Unsere Sippen im Stamm

Geschichte:

  • CPD (Marvin)
  • EMP (Lotta)

Der Stamm Eberhard von Danckelmann

In Lingen gibt es die christlichen Pfadfinder seit 1921.

In den Blättern der CP von Januar 1923 wird auf die Wimpelweihe, zugleich Truppweihe hingewiesen, die am 22. im Gilbhard (Oktober) 1922 stattgefunden hat.

1938 wurden alle Pfadfindergruppen als „Geheimbünde“  von den Nazis verboten.

Im März 1951 wurde unser Stamm an der Baccumer Mühle neu gegründet. Erste Pfadfinderaufnahmen fanden im November 1951 in Lathen und am 12.10.1952 an der Baccumer Mühle statt.

Der VCP entstand  1971 als Zusammenschluss der drei evangelischen Pfadfinder/innen und Pfadfinderbünde ( EMP, BCP und CPD).

Nach einer kleinen Durststrecke mit wenig Zuwachs und mangelnden Gruppenleitern in den 90ern ist der Stamm 2009 wieder zum neuen Leben erwacht .

2011 haben wir dann unser 60 jähriges Bestehen gefeiert . Seit dem geht es mit dem Stamm wieder weiter.

Zur Zeit haben wir fünf aktive Gruppen mit ca. 45 Pfadinder/innen. Dazu kommen noch ungefähr 100 Pfadfinder/innen die uns zu besonderen Anlässen wieder Besuchen. Und wir haben auch einen Förderkreis (VCP-Lingen e.V.) in dem viele Ehemalige, Eltern von Pfadfindern aktiv sind und den Stamm tatkräftig unterstützen.